Annette Postel – „Kurtweilliges“ am 23. Oktober, 20.00 Uhr

Der Kulturverein Edenkoben e.V. freut sich, am 23. Oktober Annette Postel im Kurpfalzsaal mit Ihrem Programm „Kurtweilliges“ präsentieren zu dürfen.

Annette Postel sing Kurt WeillDabei wandelt Annette Postel auf Kurt Weills Spuren: Lieder, Arien und Chansons, von Kurt Weill, die Stationen seines Lebens wiedergeben und seiner Entwicklung vom klassischen Komponisten zum Chanson-, Song- und Theatermusiker bis hin zum Mitbegründer der Broadway-Musicals.

Kurt Weill, der berühmte Unbekannte (1900-1950) hat noch eine große Schatzkiste für Chansonniers und Chanteusen unter seinen New Yorker und Berliner Betten, – einiges mehr als die Dreigroschenoper oder den Surabaya-Johnny. Und wer sollte seine Lieder singen, wenn nicht Annette Postel, die 1. Preisträgerin des Lotte-Lenya-Gesangswettbewerbes, der Kurt-Weill-Foundation New York 2000?

Teresa Stratas, selbst berühmte Weillinterpretin, Opernsängerin an der Metropolitan Opera New York und Jurymitglied, bescheinigte ihr die idealen stimmlichen Voraussetzungen, Kurt Weill zu interpretieren. Die Süddeutsche schrieb, die klassische Chanteuse „bewältigte den stimmlichen 3-Satz von Chanson, Oper und amerikanischem Musical“.

Annette Postel singt und führt durch das Leben Kurt Weills. Ein Highlight in unseren diesjährigen Kulturprogramm.


Kritiken

Vom schnoddrigen berliner Ton zum Broadwayglamour

Eine mitreißende Premiere …Kurt Weill hat Songs geschrieben, die ein enormes schauspielerisches Können auf der Bühne verlangen… (und) höchste Gesangskunst erfordern. Annette Postel hat beides! Mit unglaublicher Geschwindigkeit und Geschmeidigkeit vermag sie zwischen Parodie, Ironie, Schmerz und Lustig-Frivolem zu wechseln… Stilsicher, umwerfend komödiantisch, zwischen Diva und Kabarettistin perfekt changierend. (Sonja Zieger, BNN, Badische Neueste Nachrichten, 16.12.2002)

Eine Erfrischung im Chanson- Kabaret

Zu glänzenden Höhepunkten delikater Liedkunst gerieten der „Barbarasong“ und die leider selten zu hörende „Rachearie der Lucy“… Es ist geradezu eine Erfrischung, im Chanson- Kabarett eine „echte“ Sängerin zu erleben … komödiantisches Naturtalent und eine selbstbewusste sinnliche Ausstrahlung, deren umwerfenden Präsenz man sich einfach nicht entziehen kann. (frw, Die Rheinpfalz, 2002)

Lieder voller Erotik, Emotion und Ironie

kurzweilig mit „Kurtweilligem“ …als Inkarnation einer kessen Berlinerin eroberte sich Postel stimmgewaltig aus der Finsternis den Raum … Mit ungeheurer Ausstrahlung unter Einsatz von Stimme, Gestik und Mimik gestaltete Postel weitere Lieder dieses Werkes (3- Groschenoper) in einer Mischung aus Emotion, Erotik und Ironie. Von weichen Tönen bis zu rauchig-verruchten Klangfarben modellierte sie mühelos. Unweigerlich musste man an Marlene Dietrich denken …Ein weiterer Höhepunkt der ersten Programmhälfte war die „Eifersuchts-Arie“. Als Opern-Parodie geschaffen, stimmlich anspruchsvoll durch den Wechsel von Sprechen und Gesang, nutzte Postel dieses Stück, auch ihr darstellerisches Talent zu entfalten …Nicht mehr die freche Ironie der Berliner Chansons sondern, weichere ausgesungene Melodielinien prägen Postels Vortrag im zweiten Teil des Programm …Mit auch in der Höhe wunderbarem Stimmvolumen…

(Birgit Moos, Rheinpfalz, 30.11.04)

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